Kita "Parkspatzen" Nackel

Frau Kreutzer (Leiterin)

Parkstr. 3
16845 Wusterhausen/Dosse OT Nackel

Öffnungszeiten

6.30 Uhr bis 17.00 Uhr (Montag bis Freitag)

 

Schließzeiten 2024

19. April (Freitag; Bildungsfreistellung)

10. Mai (Freitag nach Himmelfahrt)

07. Juni (Freitag; Bildungsfreistellung)

05. August - 16. August (3. und 4. Ferienwoche)

04. Oktober (Freitag)

01. November (Freitag)

27. Dezember - 30. Dezember (Freitag bis Montag)

 


Lage der Kita „Parkspatzen“

Die Kita befindet sich fast am Rande des kleinen Dorfes Nackel.                        
Kinder, insbesondere aus dem Einzugsgebiet der Gemeinde Wusterhausen/Dosse, fühlen sich in unserem Haus willkommen. Eine naturnahe Umgebung, typisch für den Standort der Kita, ermöglicht abwechslungsreiche Erkundungen.

 

Öffnungszeiten und Schließtage

Die Kita „Parkspatzen“ ist montags bis freitags von 6:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. 
Zur Anmeldung beim Träger erfolgt eine festgelegte Betreuungszeit. Innerhalb der Öffnungszeit ist eine individuelle Absprache für die Betreuungszeit des Kindes möglich. 
In Abstimmung mit dem pädagogischen Fachpersonal wird ein kontinuierlicher Tagesablauf gewährleistet. Besondere Höhepunkte und/oder Familienabende finden möglicherweise auch außerhalb der Öffnungszeiten statt.
Unsere Kita schließt in der Ferienzeit im Sommer für zwei Wochen, ebenso wie an Brückentagen und zwischen Weihnachten und Neujahr.  

 

Tagesablauf

Ein kontinuierlicher Rhythmus ist in jeder Altersgruppe entscheidend für die positive Entfaltung und Entwicklung des Kindes. Das Kind steht im Mittelpunkt.
Vormittags und nachmittags findet eine altersübergreifende Betreuung statt. Kinder aus unterschiedlichen Gruppen treffen aufeinander. Hierbei erweitern sie ihren Erfahrungshorizont und neue soziale Kontakte können geknüpft werden. Die Vielfalt an Spielpartnern unterschiedlicher Altersgruppen ermöglicht das Lernen voneinander. Dies schult Rücksichtnahme und gegenseitige Akzeptanz.
Mahlzeiten finden einen festen zeitlichen Rahmen in unserem Tagesablauf.
Im Hinblick auf pädagogische Grundüberzeugungen zeichnet sich unser Leben in der Kita durch Flexibilität und Spontanität aus.
Fördermaßnahmen, Vorschulaktivitäten, jahreszeitlich bedingte Projekte und vieles mehr berücksichtigen wir im Tagesablauf.
In erster Linie ist unser Anspruch, dass Kinder sich in der Kita willkommen und wohl fühlen.

 

Gruppenstruktur

Die Kita hat eine Kapazität von 40 Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. In unserem einstöckigen Flachbau befinden sich drei Gruppenräume. Um den Kindern die Orientierung und Zugehörigkeit zu erleichtern, tragen die Gruppen einen Namen: Raupenkinder, Käferkinder, Schmetterlingskinder.
Die Strukturierung innerhalb der Kindergruppen hängt im Wesentlichen vom Alter, den Entwicklungsbedürfnissen und der sozialen Komponente ab. Innerhalb eines Schuljahres ist nicht auszuschließen, dass Veränderungen der Gruppengröße vorgenommen werden. Dies resultiert in erster Linie aus der Kapazitätserweiterung. Im kritischen Hinblick auf die Gruppenzusammensetzung betrachten wir besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen der Kinder untereinander, zum Beispiel das Bestehen enger Freundschaften.

 

Aufnahme in der Kita

Was benötigen Kinder für die Aufnahme?

  • ärztliche Bescheinigung zur Aufnahme vom Kinderarzt

  • ein Paar Hausschuhe

  • einen Rucksack oder eine Tasche

  • Kamm oder Bürste  

  • einen Schlafanzug

  • für Krippenkinder einen Schlafsack, wenn erforderlich

  • Windeln, Feuchttücher

  • Bettwäschebezug (Decke, Kopfkissen, Bettlaken)

  • Wechselsachen (circa zwei Garnituren)

  • einen dicken Ordner, darin mindestens 50 Folien

  • Regensachen (Stiefel, Matschjacke, Matschhose)

     

Eingewöhnung

Bevor Familien mit dem Kind in unsere Einrichtung kommen, ist Folgendes zu beachten: Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt in der Gemeinde Wusterhausen/Dosse. Es kommt zum Abschluss eines Betreuungsvertrages. Der Aufnahme des Kindes geht eine zweiwöchige Eingewöhnungszeit voran.
Die Eingewöhnung eines Kindes erfolgt nach einem festen Muster. 
Wir orientieren uns am Berliner Eingewöhnungsmodell. Das Modell nach infans (Laewen, Andres & Hedevari 2003) stützt sich auf die Bindungstheorie von John Bowlby. Die Grundlage des Modells ist die Betrachtung der Bindung des Kindes an seine Personensorgeberechtigten oder andere Sorgeberechtigte und der unterschiedlichen Bindungsqualitäten. Wir bezeichnen in dem Zusammenhang Personensorgeberechtigte als Bezugsperson.
Für Kinder ist es eine große Herausforderung, sich an eine neue Umgebung anzupassen und eine Beziehung zu fremden Personen aufzubauen. Dabei benötigen sie die Hilfe und Unterstützung ihrer Bezugsperson. Wir passen den Personalschlüssel der besonderen Situation der Eingewöhnung an. Dies macht Interaktionen zwischen Bezugsperson/Kind und Erzieher*in erst möglich. Unser Ziel ist es, eine tragfähige Beziehung zwischen Erzieher*in und dem Kind herzustellen. 
Der Ablauf der Eingewöhnung richtet sich immer nach dem Kind und vielen anderen Faktoren. Vertrauen Sie auf unsere pädagogische Erfahrung. Erzieher*innen entscheiden selbst über den konkreten Ablauf und über die Absprachen mit den Bezugspersonen.

 

Kinder als Individuen   

Grundsätzlich sind Kinder von Geburt an lernfähige, wissbegierige Individuen mit einer Vielzahl an angeborenen Kompetenzen, die sich auf die Entdeckung der Welt eigenaktiv vorbereiten.
Erfahrungsgemäß entfalten Kinder ihre Selbstbildungspotentiale nicht allein, sondern nur im sozialen Miteinander. Dabei gilt aber immer, dass Kinder individuell lernen. Dies ist abhängig von ihren Interessen, dem Vorwissen und den Lernstrategien.
Wir wissen, dass jedes Kind eigene Interpretationen seines Umfeldes und der Menschen entwickelt. 
Unsere Aufgabe sehen wir darin, Kinder beim aktiven Erwerb von Inhalten und Kompetenzen zu unterstützen. Kinder benötigen auch mal Zeit nur für sich. 
Unter Beachtung des besonderen Entwicklungsstandes des Kindes, sind Absprachen für eigenaktives Handeln unser Ziel. Nur mit dieser Voraussetzung erfahren Kinder ein hohes Maß an Selbstverantwortlichkeit und Anerkennung. Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell und auf verschiedene Weise.
Kinder und ihr Verhalten nicht negativ zu bewerten- darauf legen die Erzieher*innen unserer Kita großen Wert. Kinder dürfen sich bei uns angstfrei ausprobieren und aus ihren Erfahrungen lernen und stark werden. Geht doch einmal etwas schief, reden wir miteinander und lösen die Situation gemeinsam. Denn niemand ist perfekt und scheitern gehört zum Leben dazu: „Kinder müssen etwas falsch machen dürfen, um es richtig machen zu können.“

 

Bedeutung des Spiels

Kinder erschließen sich ihre Welt durch Eigenaktivität mit allen Sinnen. Spielen bedeutet Lernen.
In unserer Kita dürfen Kinder ihre Lernerfahrungen selbständig gestalten und konstruieren, also viel Zeit für selbstbildende Aktivitäten haben, die sie entweder alleine oder mit anderen Kindern durchführen. Während sie sich mit neuen Herausforderungen befassen, nehmen wir eine beobachtende Rolle wahr und bieten, wenn nötig, Unterstützung an.
Wir achten darauf, dass Kinder sich mit Materialien und Tätigkeiten beschäftigen, die ihren aktuellen Interessen, Lernwünschen und Entwicklungsbedürfnissen entsprechen. Dabei bestimmen sie ihr eigenes Lerntempo selbst. Gezielte Aktivitäten mit der ganzen Gruppe finden in unserem Kitaalltag seltener Raum. Sie entsprechen selten den Themen und dem Entwicklungsstand des einzelnen Kindes. Gesprächs- und Lernkreise, in denen Kinder selbst Akteur sein dürfen, sind Ziel und Zweck, um etwas über individuelle Interessen der Kinder zu erfahren.
Das Spiel ermöglicht dem Kind viele Erfahrungsfacetten. Es lernt dabei, eigenständig in einer Gruppe zurecht zu kommen und eine Lerngemeinschaft mit anderen Kindern zu bilden. Eine Vielzahl an Spielformen begegnet uns  täglich im Kitageschehen. Jede Form hat ihren einzigartigen Wert im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern. Wir sehen das Spiel als Bildungsangebot, weil wir aktiv am Geschehen der Kinder teilnehmen und uns mit Ideen und Wissen lenkend ins Spiel mit einbringen. Ausreichend Zeit für Spiel ist uns wichtig. Denn es bedeutet Lernen auf vielen Gebieten gleichzeitig.

 

Naturbegegnungen zur Selbstwirksamkeit

Die Kita „Parkspatzen“ zeichnet besonders ihre naturverbundene Lage aus. Betrachten wir den Raum der Kita, so blicken wir auf herrlich grüne Wiesen und beackerte Felder. Wir nutzen die Ressourcen, die uns diese wunderschöne Umgebung bereit hält. Hügel und Böschungen sind auf vielen Wegen vorzufinden und mindestens genauso wichtig wie freie und ebene Flächen zum Ausprobieren und Erforschen.
Spannende Erfahrungen für unsere Kinder zu schaffen, ist für uns von großer Bedeutung. So bewegen sich schon die Jüngsten regelmäßig durchs Dorf. Anregungsreiche Wanderwege halten wertvolle Impulse bereit und fördern, besonders im Krippenalter, sprachliche Kompetenzen.
Um sich selbstwirksam zu entwickeln, brauchen Kinder andere Kinder. Durch die tägliche Begegnung mit der Umgebung legt das Kind aktiv und eigenmotiviert die Grundmuster seiner emotionalen und sozialen Entwicklung.   
Bewegungen im Freien verhindern das Gefühl von Enge, das in geschlossenen Räumen entstehen kann. Eine stressfreie und bewegungsanregende Umgebung schafft eine physische und psychische Entlastung.
Mithilfe von Spontanität und dem Ausleben der kindlichen Phantasie im Freien, beugen wir einem Bewegungsmangel vor. Im Freien experimentieren Kinder mit vielfältigen Naturmaterialien wie Steinen, Stöcken, Blättern oder Blumen. Auf vielen Wiesen grasen Kühe oder Pferde. Der Aufenthalt an der frischen Luft ist für uns unerlässlich und eine wichtige Basis für alle Lebensbereiche des Lernens.

 

Familienpartnerschaft

In Gesprächen mit Familien geht es vorrangig um die Belange des jeweiligen Kindes.
Daher ist es unser Ziel, tragfähige Beziehungen zwischen
Erziehern*innen und Familien aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Im Vordergrund steht „gemeinsam“ zu handeln.
Über die Einzigartigkeit der Kinder geben Familien detailliert Auskunft.
Sie sind die Experten. Wir knüpfen an diese wertvollen Impulse an.
Darüber hinaus verbinden uns andere wichtige Inhalte, die das Zusammenleben in der Kita bestimmen, zum Beispiel ein konstruktives Feedback an Erzieher*innen oder das Aktualisieren der Konzeption der Einrichtung.

 

Projekte mit Familien

Um allen Familien eine Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen zu ermöglichen, erstellen wir zu Beginn des Jahres einen Terminplaner. Dieser beinhaltet besondere Höhepunkte für Kinder und/oder Familien.
In diesem Rahmen laden wir zu traditionell wiederkehrenden Treffen ein, wie zum Beispiel einem Sommerfest oder dem Adventsbasteln.
Unsere Kinder dürfen sich auf bunte Feste freuen:

  • Faschingsfeier

  • Ostersuche im Freien

  • Feuerwehr und Polizei zu Gast bei uns

  • Kindertagsfahrten nach Wusterhausen

  • Schulbesuche, Schnuppernachmittage

  • Kita-Sommerfest mit abwechslungsreichen Aktivitäten

  • Brandschutzmobil

  • GAB Protzen

  • Waldheimschule Karnzow

  • Erntedankfeste in der Umgebung

  • Nikolausmarkt Wusterhausen, Kita-Weihnachtsfeier …

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