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Weihnachtsbäume leuchteten ein letztes Mal

Wusterhausen/Dosse, den 30.01.2018

Nachdem die Lichterketten verloschen sind, durften die ausgedienten Weihnachtsbäume am Samstagnachmittag in Wusterhausen an der Dosse-Halle ein letztes Mal hell aufleuchten. Rund 100 Wusterhausener erfreuten sich an diesem Schauspiel. Das Weihnachtsbaumverbrennen ist kaum noch aus dem Veranstaltungskalender wegzudenken.

 

Es ist zur Tradition geworden – das Weihnachtsbaumverbrennen in Wusterhausen. Organisiert vom Feuerwehrverein Wusterhausen, kommen von Jahr zu Jahr mehr Besucher, berichtet der Vereinsvorsitzende Werner Schmidt. Weit mehr als 100 Gäste waren am kalten Samstagnachmittag gekommen, um ihre Weihnachtsbäume ein letztes Mal hell aufleuchten zu sehen.

„Das hat in diesem Jahr wieder ganz wunderbar geklappt“, erzählt Werner Schmidt. „Viele Wusterhausener sind unserem Aufruf gefolgt, die Weihnachtsbäume abzuschmücken und sie anschließend von uns abholen zu lassen, oder aber auch gerne persönlich zu bringen.“

 

Punkt 16 Uhr war es am Sonnabend soweit: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wusterhausen entzündeten die ersten Weihnachtsbäume. Bis zu 100 Bäume kamen zusammen, die in Etappen verbrannt wurden. Das Weihnachtsbaumverbrennen ist inzwischen aus dem Veranstaltungskalender des Vereins und der Stadt nicht mehr wegzudenken. „Wir wollen damit das kulturelle Leben in unserer Stadt bereichern und die Leute auch in der kalten Jahreszeit zusammenbringen“, sagt Werner Schmidt, der seit vier Jahren Vereinsvorsitzender ist und sich in diesem Jahr wieder zur Wahl stellen möchte.

 

Der Geruch des Feuers mischte sich an diesem Wochenende mit dem Duft von Glühwein, Tee und frisch ­gegrillten Würstchen. Verantwortlich hierfür war Björn Haack, der bewaffnet mit langer Zange hinter dem neu angeschafften Gasgrill stand und für ordentlichen Umsatz sorgte. „Mit diesen Einnahmen wird die Arbeit der Jugendwehr und die Arbeit der ­aktiven Wehr unterstützt“, erzählte Björn Haack. Das ist auch das Wichtigste für den Verein. Er versteht sich als Förderer der Jugendfeuerwehr und Feuerwehr in Wusterhausen.

Gerade die Kinder bekamen am Sonnabend viel geboten. Sie konnten die Weihnachtsbäume plündern, sich auf Strohballen austoben und auch die Fahrzeuge der Feuerwehr begutachten: Wer wollte, durfte sogar selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen und sich einen kleinen Moment als großer Held fühlen.

Den Höhepunkt und den Abschluss des Abends bildete ein Feuerwerk.

 

Ronny Leßmann

 

Fotoserien zu der Meldung


Weihnachtsbaumverbrennen (13.01.2018)