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Dankesworte der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Astrid Hohmann an die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde

Wusterhausen/Dosse, den 31.07.2018

Liebe Feuerwehrkameradin, lieber Feuerwehrkamerad,

 

In den letzten Wochen stöhnen wir alle unter der Jahrhunderthitze. Jeder hat seine eigene Art und Weise gefunden, nach der Arbeit etwas Abkühlung zu finden. Da freut man sich auf die eigenen kühlen 4 Wände, auf ein Eis oder den See. Hauptsache etwas Erfrischung.

Und wenn wir etwas Entspannung bei leichter Abkühlung finden, seid Ihr, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, vielleicht gerade im Einsatz unterwegs, um zu retten oder zu löschen.

 

Da gab es in den letzten Wochen einiges zu verzeichnen: Einsätze wegen Feld-, Böschungs- oder Waldbränden, Brandmeldeanlagen lösten aus, Äste und Ölspuren mussten von der Straße beseitigt werden, brennende PKW’s gelöscht und im schlimmsten Fall Verletzte bei einem Unfall gerettet werden.

 

Für Euch Feuerwehrleute sind Einsätze bei der derzeitigen Hitze extrem belastend, weil die Schutzkleidung ja vor Feuer schützt, also undurchlässig ist. Mit Atemschutzausrüstung kommen noch mal 20-25 Kilo Gewicht hinzu.

Oft ist auch die Beschaffung des Löschwassers bei Wald- oder Feldbränden oder abseits von Siedlungen schwierig. Meist müssen erst mal lange Schlauchleitungen zu Bränden gelegt werden.

 

Stellen Sie sich vor, Sie hätten den dicken Wintermantel, Handschuhe und Stiefel an und würden in der Hitze den Garten umgraben? Völlig unvorstellbar? Und im Radio wird dazu noch angesagt, dass man körperliche Anstrengungen bei extremer Hitze im Freien möglichst vermeiden soll. Vollkommen klar.

 

Doch, wenn der Pieper geht und die Sirene heult, weil es brennt, dann seid Ihr da. Auf Euch ist Verlass. In möglichst schneller Zeit zum Einsatzort, um zu helfen – natürlich in Schutzbekleidung. Egal, wie das Wetter ist. Egal, wie spät es ist. Egal, ob es Wochenende oder nachts ist. Und egal, wie lange es dauert.

Das Ganze noch dazu natürlich ehrenamtlich und in eurer Freizeit – hinzukommt, dass Ihr dabei meist eure Gesundheit und teilweise sogar Euer eigenes Leben gefährdet, das ist in dem Moment natürlich völlig unwichtig. Ihr lebt dieses Motto: “Einer für alle, alle für Einen” in bewundernswerter Weise und seid damit vorbildlich für unsere Gesellschaft. Leider kann ich dafür keinen Orden verleihen – aber eines kann ich: „Danke“ sagen.

Danke an alle Feuerwehrleute, an alle Helfer. Stellvertretend für alle, die Euch vielleicht öfter danken sollten.

Auch für die, die vielleicht irgendwann einmal selbst Hilfe benötigen und denen Ihr dann helft – ohne Wenn und Aber, ohne darüber nachzudenken, was derjenige vielleicht eine Woche zuvor noch über Euch oder Eure Arbeit gesagt hat. Für all die guten Taten, die Ihr immer wieder vollbringt, für all die Geduld, die Ihr mit den leider häufig undankbaren Menschen habt, weil, sie vielleicht gerade auf der für den Einsatz vorübergehend gesperrten Straße warten müssen, und für all die Hilfe, die Ihr anderen entgegenbringt, möchte ich von ganzem Herzen Danke sagen!

Danke, dass auf Euch immer Verlass ist.

 

Astrid Hohmann

Vorsitzende der Gemeindevertretung Wusterhausen/Dosse

 

zur Information: aufgrund der Wetterlage mußte die Feuerwehr allein im Juli acht mal ausrücken, um einen Brand zu löschen. Wir bitten die Bürger darum in der freien Natur alles zu unterlassen, was einen Brand auslösen könnte. Informationen zu den Brandeinsätzen und rund um das Ehrenamt Feuerwehr in der Gemeinde Wusterhausen/Dosse finden Sie auf der Seite www.feuerwehrwusterhausen.de