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Feuerwehreinheit Süd Segeletz - Nackel

Einheitsführer Ralf Gabelin

Parkstr. 2
16845 Wusterhausen/Dosse OT Nackel

Gerätehaus Segeletz

Gerätehaus Segeletz

 

LO Segeletz

LO Segeletz

 

 

TSFW Barsikow

TSFW Nackel

 

MTW Nackel

MTW Nackel

 

Geschichte Freiwillige Feuerwehr Nackel

1958 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nackel 50 Jahre.

 

Am 13. Februar 1963 beschäftigte sich die Gemeindevertretung mit den Fragen der Feuerwehr. Wehrleiter Schrenk berichtete: Die Feuerwehr hat Hervorragendes geleistet. Es gibt zwei Frauengruppen. Der einen gehören die Frauen von Kameraden der Feuerwehr an, die andere Gruppe besteht aus Lehrerinnen, Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen. Sie haben die Aufgabe den Kindern den vorbeugenden Brandschutz zu vermitteln. Außerdem gibt es zwei Pioniergruppen: Die Jungen konnten im Kreis den 2. Platz belegen, die Mädchen wurden Kreissieger und im Bezirk belegten sie einen beachtlichen 3. Platz. Als Anerkennung erhielten sie einen Fotoapparat. Joseph Skibinski hatte die Ausbildung der Jugendlichen unter sich und konnte sie zu diesen Erfolgen führen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Nackel ging bei der Bestenbewertung als Kreissieger hervor und wurde dafür ausgezeichnet. Die Verpflichtung der Kameraden im NAW im Jahre 1962 je Kamerad 40 Stunden zu absolvieren wurde mit 42 Stunden übererfüllt. Es ergaben sich 1720 Stunden. Im Jahre 1963 ist die Losung der Feuerwehr keinen Brand zuzulassen.

 

Am 29. April 1969 ereignete sich in Nackel ein Brand. Es brannte die Scheune des Genossenschaftsbauern Fritz Müller. In der Scheune befanden sich 14 Läufer, 4 Zuchtsauen und 23 Ferkel. Zuerst wurde der Brand von sowjetischen Soldaten bemerkt. Sie eilten sofort zur Brandstelle. Ungeachtet der Einsturzgefahr des Gebäudes begannen sie mit den Löscharbeiten. Dank der Hilfe der Sowjetsoldaten wurde größerer Schaden vermieden. Fast alle Tiere wurden gerettet. Der erhaltene Wert beträgt 10.000 Mark. An Ort und Stelle wurden die Soldaten ausgezeichnet. Später erhielten sie noch in Rathenow Urkunden und Geschenke. Brandursache: Ferienkinder (Besuch) hatten gekokelt.

 

Im September 1969 wurden der Malermeister Werner Gülde und der Genossenschaftsbauer Adolf Görs für 40-jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Nackel mit der Medaille für „Treue Dienste" in Gold ausgezeichnet. Die Verleihung der Auszeichnung erfolgte in Potsdam in einer Feierstunde.

 

Im Rechenschaftsbericht konnte Wehrleiter Ernst Müller viel Positives berichten. Im Jahre 1968 konnte Nackel bereits als erste Wehr in Bereich Wusterhausen die Leistungsstufe 3 erreichen. In den Jahren 1969 und 1970 ging Nackel in den Vergleichen als Gesamtsieger hervor. In diesem Jahr wurde der Pokal zum 3. Mal gewonnen und bleibt damit endgültig in Nackel. Bei den Kreistreffen wurde 1970 eine Bronzemedaille erkämpft. Besonderen Anteil an diesen Erfolgen haben die Kameraden Specht, Schmidt, Wühle, Schleuß, Oheim, Adrian, L. Wilksch, Müller, Konczak, Behrendt und Mielke. Durch einige Neuaufnahmen junger Kameraden wurde die Wehr aktiviert. Die Kameraden Konrad Lock, Hans Lock, Walter Baer und Heinz Wagner wurden für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr ausgezeichnet und befördert.

 

Am 29. Mai 1982 brannte die LPG- Feldscheune im Nackeler Luch neben der Temnitzstraße ab. In der Scheune war Stroh gelagert. Die Brandursache konnte nicht geklärt werden.

 

Am 11. Februar 1983 um 19 Uhr fand eine Festsitzung in der Konsumgaststätte Hartmann aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Nackeler Feuerwehr statt. Als Gäste waren erschienen der Wirkungsleiter von Wusterhausen, der Bürgermeister von Wusterhausen, der Bürgermeister H. Rosa hielt die Festansprache. Wehrleiter E. Müller zeichnete alte Kameraden mit einer Urkunde und roten Nelken aus: W. Gülde, A. Görs, J. Schrenk, K. Lock, H. Lock, W. Baer. Beim gemütlichen Beisammensein wurde manche Erinnerung ausgetauscht.

 

Bei Joachim Behrendt in der Segeletzer Straße brannten am 15. Juni 1992 Scheune und Schuppen. Die Feuerwehren leisteten kurz nach 4.00 Uhr gute Arbeit. Sie kamen aus Nackel, Segeletz, Neustadt und Wusterhausen. Das nahe stehende Wohnhaus blieb trotz der Trockenheit unversehrt. Die Scheune allerdings fiel den Flammen vollständig zum Opfer. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Als Brandursache lässt sich Selbstentzündung des eingelagerten Heus vermuten. Es entstand ein Schaden von 150.000 DM.

Meldungen

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