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Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V.

Vorschaubild

Klaus Ribbe

Am Markt 25
16868 Wusterhausen/Dosse

Telefon (033979) 14236
Telefax (033979) 14772

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gewerbegemeinschaft-wusterhausen.de

 

Die Initiative zur Gründung des Vereins ging von der damaligen

Ortsbürgermeisterin Gerda Heinrich (FDP) aus.

Am 27.Januar 1997 gründeten 46 Gewerbetreibende die

Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V.

 

Der Verein strebt die Förderung von Handel, Handwerk

und Gewerbe an, er treibt Werbung für seine Mitglieder

und für die Gemeinde Wusterhausen als Einkaufsplatz

und Gewerbestandort.

 

 

 

Einen ausführlichen Stadtplan der Gemeinde Wusterhausen finden Sie [hier]!

 


Aktuelle Meldungen

Ausflug nach Potsdam

(22.04.2017)

Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V. zu Besuch im Brandenburger Landtag

 

Text und Fotos: Axel Herrmann

 

Um 11:00 Uhr wurden die Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V., sowie Familienangehörige und Gäste des Vereins am Fortuna-Portal von Jan Redmann (Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion) empfangen. Der Politiker führte uns durch das moderne Gebäude in historischer Fassade. Jan Redmann zeigte uns u.a. den Planarsaal, Sitzungsräume und den Fraktionsbereich. Abschließend erläute Jan Redmann die Abläufe im Landtag und wir diskutierten über die von der Landesregierung geplante Kreisgebietsreform. Ein gemeinsames Mittagessen in der "Schmiede 9" im Kutschstall-Ensemble schloss sich an. Nach dem Essen erreichten wir sprichwörtlich in letzter Minute das historische Dampfschiff "Gustav", mit dem wir eine 90-minütige Fahrt über die Potsdamer bzw. Berliner Gewässer  machten. Im Maschinenraum besichtigten die Technikinteressierten unter uns die Dampfmaschine aus dem Jahre 1908.

Foto zu Meldung: Ausflug nach Potsdam

Bürgerstiftung Wusterhausen will aus den Kinderschuhen heraus

(02.04.2016)

Ein Jahr nach ihrer Gründung soll die Einrichtung öffentlich aktiver werden

 

Von Wolfgang Hörmann (MAZ Kyritzer Tageblatt vom 01.04.2016)

 

Wusterhausen. Wer einen Stein ins Wasser wirft, kann zusehen, wie es sich in einem größer werdenden Kreis ausbreitet. Auf diesem Bild fußt die Idee des Projektes, mit dem Wusterhausener vor gut einem Jahr an den Start gingen.

Am 2. Dezember 2014 wurde die Urkunde für die „Bürgerstiftung Wusterhausen/Dosse“ unterzeichnet. Initiatoren waren Bürgermeister Roman Blank und die örtliche Gewerbegemeinschaft. Im übertragenen Sinne fingen damit die Dossestädter den Ball auf, den die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Kommunen zuwirft. Eine Stiftungsgemeinschaft der Bank macht es möglich, dass Städte und Gemeinden ihr eigenes Sparschwein füttern können, aus dessen Bauch Vereine, Veranstaltungen, örtliche Initiativen langfristig finanziell unterstützt werden können. Das Geld soll von den Städtern kommen, von den heutigen und den ehemaligen, eigentlich von jedem, der es erübrigen kann.

Starthilfe gibt die Sparkasse. Für Wusterhausen waren es 14 000 Euro als Stiftungsstock. Diese dauerhafte Kapitaleinlage darf nicht angegriffen werden. Sie vergrößert sich mit jeder sogenannten Zustiftung und beträgt gegenwärtig 18 500 Euro. Obwohl der gemeine Sparer derzeit vergeblich darauf hofft, dass sich sein Guthaben dank Zinsen mehrt, gibt es bei der Bürgerstiftung eine Ausnahme. Die Sparkasse OPR sichert in jedem Fall Zinsen in Höhe von drei Prozent zu. Dieses Geld kann verwendet werden. Je mehr im Stock, desto größer die Verfügbarkeit – so die einfache Rechnung. Das Wusterhausener Vorhaben orientiert sich an Beispielen aus Fehrbellin und Rheinsberg. In beiden Städten haben öffentliche und private Geldgeber für ein erhebliches Fundament ihrer Bürgerstiftungen gesorgt. Die Fehrbelliner Stadtverordneten stimmten sogar dafür, eine halbe Million Euro aus der Rücklage der Stadt ihrer Stiftung zu überlassen. Dafür wurde ein Großteil freiwilliger sozialer Leistungen Stiftungsaufgabe.

Wusterhausen ist davon noch ein ganzes Stück entfernt, obwohl es gute Anfänge gab. Aber mit der öffentlichen Wahrnehmung hat es sehr zögerlich geklappt. Zwar geben die 2000 Flyer, die die Sparkasse auf ihre Kosten drucken ließ, ausreichend Auskunft über Vorhaben, Ziele und Vorteile, doch kamen die Heftchen erst zwei Tage vor dem diesjährigen Neujahrsempfang Ende Januar in der Gemeinde an. Seitdem liegen sie öffentlich aus. Kein Wunder, dass es noch an Reaktionen hapert.

„Wir wollen da aktiver werden“, sagt Steuerberater Sebastian Groß namens des siebenköpfigen Stiftungsrates, darunter vier Mitglieder aus der Gewerbegemeinschaft und der Bürgermeister als „geborenes“ Mitglied. So sei eine der Ideen, die Betreiber von Windkraftanlagen anzuschreiben. Worum es geht, steht auf der ersten Seite der handlichen Infoschrift: „Wusterhausen braucht Ihre Unterstützung.“ Ein Zahlschein ist Teil des Druckwerks. Darauf kann sich der Adressat entweder als Spender oder als Zustifter beteiligen. Zustiftungen dienen dem Stiftungsstock, also dem Kapital. Spenden müssen innerhalb eines Jahres ausgereicht werden.

Das ist mittlerweile auch schon geschehen. Nutznießer waren dabei die Arbeitsgemeinschaft Schwimmen, die sich allwöchentlich unter Leitung von Wolfgang Kamphausen im Fitness-Center am Campingplatz trifft, und die Tanzgruppe der Astrid-Lindgren-Grundschule. In beiden Fällen hielt sich der Stiftungsrat bei der Vergabe passgenau an die selbst gesteckten Hilfsziele: Jugend beziehungsweise Sport. Ferner geht es um Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, von Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmalschutz und -pflege, Bildung und Ausbildung, Naturschutz und Landschaftspflege, Wohlfahrtswesen, Rettung aus Lebensgefahr und Feuerschutz. „Das ist ein weites Feld“, fasst Sebastian Groß zusammen. Es zu bestellen, dabei könnte seiner Ansicht nach auch die Gemeinde mithelfen, „zum Beispiel, wenn Erlöse aus Sonderverkäufen von Grundstücken unser Konto erreichen“.

Die Gemeindevertreter konnten sich für eine solche Regelung noch nicht erwärmen. „Die Sache ist an sich in Ordnung, doch kann man meiner Meinung nach nicht von einer Bürgerstiftung sprechen, wenn der Stiftungsrat, in dem Fall von der Gewerbegemeinschaft, mehrheitlich Mitglieder stellt“, sagt Uwe Tackmann. Der Gemeindevertreter der Linken, selber im Verein und etwa zehn Jahre lang Schatzmeister, macht seine Kritik an diesem Punkt fest. Es gehe ihm um die „Art und Weise der Kontrolle bei der Vergabe“ der Gelder.

Von Wolfgang Hörmann

 

Von Aufgeben ist nicht die Rede

(24.03.2016)

Gewerbegemeinschaft Wusterhausen will mehr Mitglieder aktivieren und neue in ihren Reihen begrüßen

 

Text: Wolfgang Hörmann (MAZ vom 23.03.2016)

Foto: Axel Herrmann

 

Wusterhausen. Die Einladung zur Hauptversammlung der Wusterhausener Gewerbegemeinschaft (GGW) kündigte die üblichen Abläufe an. Nach dem Verlesen der Tagesordnung folgten Berichte. Versammlungsleiter Axel Herrmann bat zur Aussprache darüber, jedoch wollte von den 14 anwesenden Frauen und Männern – 34 hätten es laut Mitgliederverzeichnis sein können – keiner etwas sagen. Dankesworte richtete hingegen Bürgermeister Roman Blank an die Gewerbetreibenden.

„Wenn es Sie nicht gäbe, hätte ich oft keinen Ansprechpartner“, sagte er. Blank berührte bewusst oder unbewusst schon mal einen späteren Tagesordnungspunkt. Es war die angekündigte „Grundsatzdiskussion zum weiteren Fortbestand der Gewerbegemeinschaft“. Von Aufgeben sollte dabei jedoch nicht die Rede sein. Das „Wie weiter?“ stellte stattdessen den Gedankenaustausch darüber ins Zentrum, wie das Vereinsleben so gestaltet werden kann, dass wieder mehr Lust verspüren, es mitzugestalten. Bemühungen des Vorstandes wie Stammtische zu Steuerfragen und mit dem Bürgermeister, Fahrten zum Städtepartner im polnischen Przytochna oder Ende des vergangenen Jahres die Weihnachtsfeier fanden nur mäßiges Interesse. Der Gewerbeball fiel mangels Anmeldungen ins Wasser. Ähnlich verhielt es sich mit der geplanten Fahrt zur Bundesgartenschau im zurückliegenden Jahr. Dem Vereinszweck, nämlich Förderung von Handel und Handwerk bei gleichzeitiger Werbung für die Mitgliedsbetriebe, wird man nicht mehr ganz gerecht. Es gibt zu wenig Zugpferde und zu viele, für die Roman Blank das Wort „Mitschwimmer“ erfand.

Lösungsansätze zu finden, ist die Aufgabe für den Verein. Eine Verbesserung ist laut Geschäftsführer Axel Herrmann schon erreicht. Die Internetseite der Gewerbegemeinschaft wurde so gestaltet, dass sie vor Ort flexibel aktualisiert werden kann. Es finden sich hier alle Mitglieder mit ihren Mail-Adressen und anderen Kontaktdaten. Interessenten, die der GGW beitreten möchten, können sich in der Satzung Entscheidungshilfen holen. Hier liegt noch ein Hase im Pfeffer. Bei der Gründung 1997 hatte der Verein 46 Mitglieder. Da käme er gerne wieder hin. „In den anderen Ortsteilen der Gemeinde werben“, schlug Vorsitzender Klaus Ribbe vor. „Mehr Öffentlichkeitsarbeit“, kam es von gegenüber. Tatsächlich passiert so gut wie nichts in Wusterhausen ohne den Verein. Künstlerausstellung und Kunstmarkt, 48-Stunden-Aktion, Ausbau der Bürgerstiftung, Sommerfest und Städtepartnerschaften, Nikolausmarkt und Neujahrsempfang – überall hatte der Verein 2015 und in den ersten Monaten dieses Jahres seine Aktien daran Die Mitglieder tun im Kleinen viel Gutes, reden aber kaum drüber. Wer noch zu ihnen gehören könnte, nimmt sie oft nicht wahr. Auch das wolle man künftig ändern, so ein Fazit der Gespräche. Öffentliche Präsenz ist ansonsten auch in diesem Jahr zu erwarten, bei der Prima-Messe in Heinrichsfelde zum Beispiel, dem Gemeinde-Ernte-und Dorffest in Läsikow im September oder der 690-Jahr-Feier von Segeletz. Aufgeben wolle man nicht. Gewählt wurde am Montagabend auch. Der Vorsitz bleibt bei Fleischermeister Klaus Ribbe. Er hat ihn ohne Unterbrechung seit 2005 inne. Auch bei der Wahl des zweiten Stellvertreters gab es keine berraschung. Das ist weiterhin Sebastian Groß. Neue  Schatzmeisterin ist Ingrid Stöpel. Ihrer Vorgängerin Christiane Felgentreu dankte Klaus Ribbe für die bisherige Arbeit in der Funktion. Für das Trio hatte er Blumensträuße parat.

Foto zu Meldung: Von Aufgeben ist nicht die Rede

Der Wallfahrtsort Rokitno beeindruckte Wusterhausener Besucher

(01.05.2015)

Mitglieder der Gewerbegemeinschaft besuchten die polnische Partnergemeinde Przytoczna

 

Text und Fotos: Axel Herrmann

Quelle Rokitno: www.lubtur.pl

 

Am 25. und 26. April weilten Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen und Familienangehörige in der polnischen Partnergemeinde Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark). Auf dem Programm standen erste Kontakte zu polnischen Unternehmern, die Besichtigung eines Pilzzuchtbetriebes und ein kurzer Abstecher nach Landsberg/ Warthe. Höhepunkt unserer Reise war aber der Besuch des Wallfahrtsortes Rokitno (ehem. Rokitten/ Neumark),  der zur Gemeinde Przytoczna gehört.

Das kleine Dorf wird jährlich von ca. 300 000 Pilgern besucht und alle haben ein Ziel, das Gnadenbild der Geduldig Zuhörenden Gottesmutter. Es wurde in der ersten Hälfte des 16. Jh. von einem unbekannten Künstler, vermutlich aus der niederländischen Schule auf Lindenholz gemalt. Besonderes Kennzeichen des Bildes ist das nicht verschleierte Ohr der Madonna, daher auch die Bezeichnung des Bildes.

Das Bild hat eine bewegte Geschichte. Besonders behütet wurde das Gnadenbild vom König Michał Korybut Wiśniowiecki, der es nach Warschau holen ließ und es mitnahm, als er bei Lublin gegen den sich auflehnenden Adel kämpfte. Die polnischen Ritter und der König beteten für den Sieg, es kam aber zur Schließung des nationalen Friedens. Ein Beweis für die königliche Verehrung ist der auf dem Bild befindliche weiße Adler mit der Inschrift: „Herr, lasse uns unsere Tage friedlich verleben“. Nach diesem Sieg des Gottes über die Gewalt schenkte der König der Gottesmutter die Königskrone.

Am 22.04.1989 wurde in Rom, von Papst Johannes Paul II. die Krone für die Madonna aus Rokitno gesegnet. Die feierliche Krönung des Bildes, an der das polnische Episkopat und 150 000 Gläubige teilgenommen haben, fand am 18. Juni 1989 in Rokitno statt. Im September 2001 hat Papst Johannes Paul II. die Kirche der Gottesmutter von Rokitno zum Rang einer Basilika Minor (kleine Basilika) erhoben, was am 3.05.2002 feierlich verkündet wurde. Es gibt in Polen nur 9 Kirchen dieses Ranges.

Nachdem Mittagessen in Rokitno folgte die Besichtigung des Pilzzuchtbetriebes von Przemysłaf Buholz in Przytoczna. Der Betrieb, der 170 Tonnen Champignons im Monat produziert, beschäftigt 60 Mitarbeiter, darunter 25 Pflückerinnen aus der Ukraine.

In Landsberg/ Warthe zeigte uns Jacek Jeremicz den alten Marktplatz sagte einiges zur Geschichte der Stadt und des Pauksch-Brunnen. Der Maschinenbaufabrikant Hermann Pauksch übergab den Brunnen an seinem 80. Geburtstag seiner Heimatstadt Landsberg/ Warthe. Im 2. Weltkrieg verschwand der Brunnen und wurde zur 740 Jahrfeier der Stadt im Jahr 1997 mit Spendenmitteln der Bundesarbeitsgemeinschaft Landsberg/ Warthe neu eingeweiht.

Mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und dem Willen, die Partnerschaft weiter zu festigen, ging es zurück nach Wusterhausen. Wir möchten uns ganz herzlich beim Bürgermeister der Gemeinde Przytoczna,  Bartlomiej Kucharyk für die Gastfreundschaft, beim Kustos der Kirche in Rokitno, Dr. Jozef Tomiak und bei Dolmetscher Jacek Jeremicz, der unseren Aufenthalt organisiert hat, bedanken.

Foto zu Meldung: Der Wallfahrtsort Rokitno beeindruckte Wusterhausener Besucher

Spende für die AG Schwimmen

(27.03.2015)

Zum ersten Mal konnten gestern Nachmittag Sebastian Groß und Jens Engelhardt im Auftrag der "Bürgerstiftung Wusterhausen" einen symbolischen Scheck in Höhe von 500.-€ an die AG Schwimmen der Astrid-Lindgren Grundschule Wusterhausen übergeben. Die Spende, die zweckgebunden für die AG Schwimmen durch die "Bürgerstiftung Wusterhausen" eingeworben wurde, will damit die herausragende Kinder und Jugendarbeit der AG Schwimmen würdigen. Das Team um Wolfgang Kamphausen bezieht in Ihre Arbeit auch die Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Jetzt planen die Kinder mit ihren Betreuern um Wolfgang Kamphausen  eventuell einen Ausflug in ein größeres Schwimmbad unserer Region. Der größte Dank sind immer noch fröhliche Kinderaugen.

Foto zu Meldung: Spende für die AG Schwimmen

Happy Birthday Ingrid

(28.10.2014)

Alle guten Wünsche zum 60. Geburtstag

Die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen gratuliert ihrem Gründungsmitglied und langjährigem Vorstandsmitglied Ingrid Stöpel ganz herzlich zum 60. Geburtstag. Sie ist wohl eine der engagiertesten Frauen in Wusterhausen, ob Feuerwehr, Gewerbeverein oder seit kurzem der Vertriebenenverband und die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark), auf Ingrid Stöpel ist immer Verlass. Der langjährige Bürgermeister Dr. Peter Wollert bezeichnete sie einmal als "Die Mutter von Wusterhausen", der Volksmund nennt sie einfach nur "Stöpi".

Liebe Ingrid, wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, bleib gesund und mach weiter so.

Foto zu Meldung: Happy Birthday Ingrid

Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) unterzeichnet

(20.10.2014)

Text und Fotos: Axel Herrmann

 

Am Sonntag, den 19. Oktober 2014 wurde im polnischen Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) während eines Festaktes die Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit unserer Gemeinde durch die Bürgermeister Bartlomiej Kucharyk und Roman Blank, sowie durch die Vorsitzenden der jeweiligen Gemeindevertretungen, Jerzy Barski und Astrid Hohmann unterzeichnet.  Die Feierlichkeiten begannen um 12 Uhr mit der Heiligen Messe in der Kirche des Ortes. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde im Park von Przytoczna ein Ginkgo-Baum, den die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen als Initiator der Städtepartnerschaft gespendet hat, im Beisein der Vorstandsmitglieder Klaus Ribbe, Sebastian Groß und Axel Herrmann zur Erinnerung an diesen Tag gepflanzt. Pünktlich um 16 Uhr begann der eigendliche Festakt im Haus der Kultur des Ortes. Die Sitzplätze im Saal reichten nicht, so dass noch viele Stühle hereingetragen wurden.

 

In ihren kurzen Festreden erinnerten beide Bürgermeister an die ersten Kontaktaufnahmen, die durch Klaus Ribbe angeregt wurden. Seine Mutter Helga Ribbe stammt aus Prittisch, sie musste ihre Heimat 1945 verlassen. Dies musste auch Jerzy Barski, der Vorsitzende der Gemeindevertretung von Przytoczna. In seiner kurzen Rede berichtete er, dass seine Heimat der Teil Polens war, der heute zu Weißrussland gehört. Seine Eltern mussten während des Krieges in Oranienburg Zwangsarbeit leisten und das die Familie 1945 ihre neue Heimat in Przytoczna gefunden hat.

 

Nun will man die Partnerschaft mit Leben erfüllen. Das Kennenlernen der Geschichte und Traditionen beider Gemeinden soll gefördert werden. Gemeinsame, wenn möglich öffentlich geförderte Projekte im Bereich Kultur und Tourismus, Kontakte zwischen Einwohnern, Vereinen und anderen Interessengemeinschaften sollen die Partnerschaft festigen. Die Städtepartnerschaft soll beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wusterhausen Mitte Januar offiziell besiegelt werden.

Foto zu Meldung: Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) unterzeichnet