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Brunn

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Brunn selbst ist schon 1303 erwähnt worden, ebenso eine Familie von Brunn im Jahr 1337. Bis dahin gehörte Brunn zum Land Wusterhausen. Den Brunnes folgen als bekannte Besitzer wie die von Wardenberghe, wieder von Brunn, von Rohr und seit der Zeit Friedrich des II.die Freiherren von Romberg. Nach dem 30jährigen Krieg werden sogar vier adelige Güter in Brunn gezählt. Zwei gehörten der Familie von Brunn, eines der von Rohrs und eines der von Burghagen. Traurigen Ruhm erlangte Brunn als man 1815 den General-Lieutenant von Romberg, der 1806 die Festung Magdeburg an die Franzosen mit übergab, bei Nacht und Nebel aus dem Herrenhaus holte und erschoss. Aber auch die nächsten Generationen der von Romberg dienten wieder im Preußischen Militär. Das älteste Bauwerk ist die Kirche, die zwar im 30jährigen Krieg zerstört wurde, deren erhaltene Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert aber die Basis für das neue Gotteshaus bildeten. Unweit von Brunn, dessen Name auf ,,born" – Quelle - zurückzuführen ist, befindet sich Heilbrunn. Seit 1855 ist es Sitz der als Knabenrettungsanstalt gegründeten Errichtung der evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg. Schwer Erziehbare Jugendliche sollten hier erzogen werden und durch die Arbeit in der Landwirtschaft und unter der Obhut christlicher Erzieher auf den rechten Weg geführt werden. 1958 fand eine Umstrukturierung statt, da man die Erziehung der Jugendlichen, auch gestrauchelter nicht in den Händen der Kirche sehen wollte. Aber die schwere Arbeit mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen wurde ihr überlassen. Heute verfügt die ,,Stephanus- Stiftung" nicht nur über das Heim, sondern auch über Werkstätten in Heilbrunn, Kyritz, Neuruppin und Wittstock. Brunn hat heute 236 Einwohner.