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Lögow

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Waren es bis jetzt immer wieder Vertreter der Familie von Rohr, die wir in den Dörfern als Gutsherren fanden, so sind aber auch andere berühmte Geschlechter vertreten. So zum Beispiel die von Zieten. Ein Name, den unsere Eltern und Großeltern im Deutschunterricht mit ,,Joachim Hans von Zieten Husarengeneral, dem Feind die Stirne bieten..." kennenlernten. Sie waren seit 1724 die Herren von Lögow. Aber schon vorher wurde Lögow erwähnt. So im Landbuch von 1491 und in einer Urkunde sogar schon 1424. Auch aus dem 14. Jahrhundert stammt die Feldsteinkirche, die aber im 19. Jahrhundert stark verändert wurde. Der Name soll das slawische Wort für sumpfiges Gelände zurückzuführen sein. Auf den Baumeister Schinkel soll das Gutshaus zurückgehen, das 1811 erbaut wurde. Es diente bisher als Schulhaus und unterlag deshalb seit 1945 vielen Umbauten. Zum Ort gehört der Ortsteil Emilienhof, der aus einer kleineren Gutssiedlung entstand. Im 30jährigen Krieg hatte auch Lögow stark zu leiden. Kaiserliche Soldaten branntschatzten auch hier. Den Bauern blieb nur die Flucht nach Wusterhausen. Hier erwartete sie aber die Pest und der Hunger. Viele von ihnen verloren nun hier noch ihr Leben. Heute zählt Lögow 327 Einwohner.