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Tornow

im Park

Den zu Wusterhausen gehörenden Ortsteil Tornow finden wir auch bei Theodor Fontane erwähnt. Wohnten doch im Gutshaus drei Schwestern, Kusinen des Georg Moritz von Rohr, die dieser stets besuchte, wenn er auf der Suche nach einer Frau war. Zwar hatten diese Damen ein gewisses Vermögen, doch ihm kam es fast mehr auf eine "positive" Absage an, um seine Freierfüße in andere Richtungen zu lenken. Sehenswert ist heute noch die Backsteinkirche aus dem Jahre 1828. In sie wurden verschiedene ältere Bauteile, wie z.B. Säulenkapitelle, die von einem älteren Sakralbau stammen, eingearbeitet. 1997 wurde die Kirche restauriert. Auch der Park des Gutshauses, der von Lenné 1862 umgestaltet worden ist, lohnt einen Besuch, der die alte Pracht erahnen läßt, die nun langsam wieder seine alte Form erhält. 1285 wurde Tornow erstmals in einer Schenkung der "Mühle von Torneu" an den Pabst Honorius erwähnt. Im 17. Jahrhundert finden wir die Familie von Brunn als Gutsherren. Major von Heidebrand, Offizier der Gelben Reiter zu Pritzwalk heiratete eine Tochter derer von Brunne und ließ das Gutshaus in den Jahren 1802 bis 1805 erbauen. Nach und nach wurde der Hof erweitert, Rinder, Schweine und Pferde gezüchtet, eine Brennerei errichtet und sogar eine Gutsfeuerwehr ins Leben gerufen. Sigismund von Dallwitz, der Urgroßvater der heutigen Besitzer, erwarb 1860 das Gut, das nach seinem Ableben und das seines Sohnes Wolfgang von dessen Witwe bis zu deren Vertreibung 1945 weiter bewirtschaftet wurde. Im Jahr 1994 erwarb die Familie von Dallwitz das Haus, das bis dahin als Verkaufsstelle, Kindergarten, Wohnhaus, Bürgermeisterbüro und Gemeindesaal genutzt wurde. Heute zählt Tornow 62 Einwohner.


Veranstaltungen

19.08.2017 bis 20.08.2017
Dorffest mit Kabarett in Tornow
Im Rahmen unseres Dorffestes bieten wir in Tornow "Kabarett der Spitzenklasse". Der "Luis de ... [mehr]