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Gartow

Kirche in Gartow

Sucht man im Namensbuch der Mark Brandenburg nach Gartow, dann finden man: Ausgesprochen „Jatto“. So klingt es auch, wenn man einen Gartower fragt, woher er stammt – es sei denn, er ist umgezogen. Schon in frühen Jahren wird Gartow als zu Wusterhausen gehörig bezeichnet. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Ort durch die uns bekannten Gutsbesitzerfamilien von Grabow und von Quast gestaltet, bis zum Fall der Mauer 1989 prägten die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften das Dorfbild.


Heute hat sich der Zustand vieler Häuser und Höfe verändert – Farbe ist ins Dorf gekommen. Als Ortsteil von Wusterhausen zählt es zum Wusterhausener Kirchensprengel, obwohl es selbst über ein unter Denkmalschutz stehendes Gotteshaus verfügt: Einen neugotischen Feldsteinbau mit Backsteinkanten, dessen Anfänge aus der Zeit der Ersterwähnung 1293 stammen könnten. Der stehende Turm ist erst 1868 angebaut worden.

 

Gartow hat 115 Einwohner (Stand 2012).