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Ganzer

Gutshaus

Denkmal mit Glockengestell

Obwohl als Ersterwähnung des Ortes meist das Jahr 1478 genannt wird, finden wir schon 1365 in alten Unterlagen einen Hinweis. Damals gehörten Teile des Dorfes zur Herrschaft Ruppin. Ähnlich den benachbarten Gemeinden war auch seine Geschichte sehr wechselvoll. Auch hier sind durch Erbschaft und Verkauf, Belehnung und Heirat fast alle Adelsgeschlechter des Umlandes bis hin zum Domkapital als Lehnsherren im Laufe der Jahrhunderte vertreten. Theodor Fontane berichtet in seinen ,,Wanderungen durch die Mark" auch ausführlich über seinen Aufenthalt in Ganzer. Leider hatte auch dieser Ort im Lauf der Geschichte unter den Kriegen zu leiden. 1687 werden auch hier wüste Höfe und verbrannte Felder aufgezählt. Ende des 19. Jahrhunderts befinden sich im Ort außer den Gütern und Bauernhöfen viele Handwerker und zwei Gaststätten. Waren es 1964 noch 315 Einwohner, so ging die Zahl bis 1998 auf 186 zurück. Zum 01.06.2012 zählte Ganzer 175 Einwohner. Ältestes Bauwerk des Ortes ist die gotische Feldsteinkirche, deren Ursprung im 13. Jahrhundert liegt. Aber auch von ihr ist nur noch der Torso erhalten.

 

Ausführliche Informationen

Dorfgeschichte

Kirchengeschichte

Gutshäuser Ganzer I und Ganzer II 

Denkmal Ganzer

Kirchenruine